Der Endspurt- Garmisch- Riva…

Bald- dann startet mein zweiter Transalp. Die Aufregung steigt, mehr als beim ersten mal.

Komisch, dabei hatte ich es im letzten Jahr locker geschafft, bin nie an meine Grenzen gegangen und doch habe ich in diesem Jahr (selbst) Zweifel.

Hab ich genug trainiert (reichen 40.000 Hm, 3000 Kilometer radeln, joggen, Training den ganzen Winter) um die 500 Kilometer und 10.300 Höhenmeter zu schaffen, hält mein Bike, schaffe ich es ohne Stürze…

Wie ist die Gruppe- anders als im letzten Jahr, 16 Leute , meine Freundin und ich und 14 (!) Männer und 2 Guides, natürlich auch Männer.
Blamiere ich mich auch nicht, bin ich schnell genug, halte ich mit den Männern mit… (sehr ich gut aus) ;-)

Ich weiß was auf mich zukommt, dass ist das Problem- im letzten Jahr bin ich unbedarft an die Sache ran gegangen.

Mir fehlt der Motivator, der Mann an meiner Seite- mein Mann- der mich mental bestärkt, der mir sagt das ich fit bin- gut drauf- psychisch und physisch, das ich es locker schaffe, das ich mir keine Sorgen machen brauche, das ich bis jetzt jeden Berg hoch gekommen bin und noch nie aufgegeben habe…
Er fehlt mir- mein Mann der immer so stolz auf mich war.

Ja- ich habe jeden Berg geschafft und bin auch fit wie wahrscheinlich noch nie in meinem Leben… und doch bin ich aufgeregt.

Seltsam berührt…

Durch Zufall bin ich heute auf ein Blog gestoßen, denen ein ähnliches Schicksal wie mir widerfahren ist. Das Unglück macht vor keinem Halt und kann in jeder Sekunde gnadenlos zuschlagen…

Ich fühle mich seltsam berührt, vielleicht oder auch gerade weil ich nur zu gut weiß, wie man sich fühlt.

Hochzeitstag

7.8.2004

Wie waren so glücklich und dachten es sei für immer… Tomy, ich vermisse dich.

Die Zeit vergeht, die Trauer bleibt!

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